MF1Tour-Name: MF02
Tour-Länge: 154 km
Tour-Dauer: 6 Std
Tour-Höhe: 495 m 
Besonderheit: Kurvige Bergstraßen, kleine Nebenstraßen, Küstenabschnitte und viele viele Palmen.

 

 

154 Kilometer voller überraschender Landschaften: Diese Tour ist eine echte Genussrunde für Straßenmotorräder und verbindet kurvenreiche Bergstraßen mit riesigen Palmenhainen, spektakulären Küstenblicken und einer faszinierenden Landschaft aus Salzseen. An diesem Tag erleben wir Spanien von einer besonders abwechslungsreichen Seite. Mal schlängelt sich die Straße durch eine trockene, fast schon orientalisch wirkende Berglandschaft, dann fahren wir plötzlich durch riesige Palmenhaine. Später erreichen wir die Küste und schließlich die weitläufigen Salzseen mit ihren Flamingos. Eine Tour, bei der hinter fast jeder Kurve eine neue Landschaft wartet.

Kurven durch eine fast fremde Landschaft

Wir starten entspannt und verlassen schon bald die größeren Straßen. Der erste besondere Abschnitt führt uns durch eine Landschaft, die uns stellenweise fast an Marokko erinnert. Die Straße wird schmaler und kurvenreicher und windet sich durch eine einsame Berglandschaft. Bizarre Felsformationen, Palmenoasen und teilweise fast schluchtartige Durchbrüche begleiten uns auf diesem Abschnitt. Rund zwölf Kilometer lang können wir hier genau das genießen, was eine gute Motorradtour ausmacht: Kurven, wenig Verkehr und eine Landschaft, die ständig neue Eindrücke liefert.

Bergauf, bergab und immer wieder neue Ausblicke

Nach einem kurzen Zwischenstopp in einem kleinen Ort geht es wieder hinaus in die Landschaft. Die Straße steigt an und führt hinauf zu einem Pass. Oben angekommen verändert sich die Szenerie erneut. Vor uns liegt eine kurvenreiche Abfahrt mit zahlreichen Serpentinen. Jetzt können wir das Motorrad laufen lassen und die Kurven genießen. Immer wieder eröffnen sich dabei neue Ausblicke über die trockene Berglandschaft. Ein künstlich angelegtes Wasserbecken sorgt dabei für einen interessanten Kontrast zur sonst eher kargen Umgebung.

Auf kleinen Straßen ins Palmenland

Anschließend verlassen wir die stärker befahrenen Straßen und fahren über kleinere Nebenstrecken weiter. Die Landschaft wird wieder flacher und wir nähern uns einem weitläufigen Natur- und Feuchtgebiet. Doch der eigentliche Höhepunkt der Tour steht erst noch bevor. Denn plötzlich verändert sich die Landschaft grundlegend.

Die Palmenalleen – ein echtes Highlight

Jetzt beginnt der Abschnitt, auf den wir uns besonders freuen. Immer mehr Palmen tauchen auf. Zunächst sind es einzelne Bäume und kleinere Haine – doch schon bald verändert sich das Landschaftsbild komplett. Wir fahren durch eine Gegend, in der Palmen das Bild bestimmenGroße Palmenhaine, Palmen in unterschiedlichsten Größen und dazwischen zahlreiche kleinere und größere Palmengärten sorgen für eine Kulisse, die man in Europa nicht unbedingt erwarten würde. Hier sollten wir uns unbedingt Zeit nehmen.Motorrad abstellen, Helm abnehmen und einfach einmal die Umgebung auf uns wirken lassen. Für Fotofans ist dieser Abschnitt ein absolutes Muss. Die Palmen begleiten uns anschließend noch eine ganze Weile. Immer wieder stehen sie direkt an der Straße oder wachsen in kleinen Baumschulen und Gärtnereien. Ein außergewöhnlicher Landschaftsabschnitt und definitiv einer der Höhepunkte unserer Tour.

Spektakuläre Küstenblicke

Irgendwann erreichen wir wieder größere Straßen und nähern uns der Küste. Doch auch hier wartet noch ein besonderes Erlebnis auf uns. Ein kurzer Abstecher führt uns zu einem Aussichtspunkt hoch über dem Meer. Die letzten Meter gehen wir zu Fuß – und dann öffnet sich vor uns ein beeindruckender Blick über die Küste. An einer Felskante ragt ein Metallsteg weit hinaus. Gänsehautmoment garantiert. Unter uns liegt das Meer, vor uns die Küste und in der Ferne eine vorgelagerte Insel. Mit etwas Glück können wir sogar Paragleiter beobachten, die die Aufwinde an den Klippen nutzen und unter uns über der Küste schweben. Ein spektakulärer Fotostopp und einer der Plätze, die man so schnell nicht vergisst.

Zeit für eine Pause

Nach so vielen Eindrücken wird es Zeit für eine Mittagspause. In einem kleinen Ort abseits der Küste gibt es mehrere Möglichkeiten, etwas zu essen. Von internationaler Küche bis zu typisch spanischen Gerichten ist für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei. Wir lassen uns Zeit und genießen eine entspannte Pause, bevor es weitergeht. Denn der nächste Landschaftswechsel wartet bereits.

Entlang der Küste

Nach der Mittagspause geht es langsam Richtung Meer. Eine kleine Straße führt uns zunächst durch eine ruhigere Küstenlandschaft. Immer wieder entdecken wir kleine Wege und Holzstege, die durch die Dünen bis zum Strand führen. Wer Lust auf eine kurze Pause am Meer hat, kann das Motorrad abstellen und einen kleinen Spaziergang einlegen. Später führt die Strecke teilweise direkt an der Küste entlang. Das Meer ist jetzt unser ständiger Begleiter und bildet einen wunderschönen Kontrast zu den trockenen Landschaften, die wir am Vormittag durchquert haben.

Salzseen und Flamingos

Doch das eigentliche Finale der Tour wartet noch auf uns. Wir erreichen eine weitläufige Landschaft aus Wasserflächen, Salzfeldern und großen Salzbergen. Und mit etwas Glück entdecken wir schon bald die ersten Flamingos. Über mehrere Kilometer begleiten uns die Salzseen. Immer wieder stehen die rosafarbenen Vögel im flachen Wasser, während daneben die charakteristischen weißen Salzberge in der Sonne leuchten. Blauer Himmel, Wasser, weiße Salzberge und rosa Flamingos – eine außergewöhnliche Kombination. Diese Landschaft wirkt fast surreal und gehört für uns zu den ungewöhnlichsten Erlebnissen der gesamten Tour. Da es unterwegs nur wenige geeignete Haltemöglichkeiten gibt, heißt es: Augen offen halten und jede sichere Gelegenheit für einen Fotostopp nutzen.

Ruhiger Ausklang durch die Natur

Nach den Salzseen verlassen wir langsam wieder die Küste und fahren durch ein weitläufiges Naturgebiet. Die Landschaft wird ruhiger. Eine kleine, gerade Straße führt durch dichtes Schilf und eine fast menschenleere Umgebung. Nach den kurvenreichen Bergstraßen, den Palmen und der Küste ist dieser Abschnitt ein angenehmer Kontrast. Hier geht es nicht mehr um spektakuläre Kurven – sondern darum, die letzten Kilometer entspannt zu genießen. Noch einmal wechseln wir auf kleinere Straßen und lassen den Verkehr hinter uns.