Tunesien
Tunesien ist für uns ein tolles Land um die Wüste mit der Enduro oder dem Geländewagen zu geniesen
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Wir haben insgesamt 12 abwechslungsreiche Wüstenstrecken in Tunesien zusammengestellt, die sich ideal mit dem Enduro-Motorrad, Reiseenduro oder Geländewagen (4x4) befahren lassen. Die Routen führen durch Sandpisten, Dünengebiete und abgelegene Landschaften der Sahara und bieten sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Offroad-Fahrern perfekte Bedingungen. Zusätzlich findest du bei uns hilfreiche Informationen zu Fähren nach Tunesien, Land und Leuten, Campingmöglichkeiten sowie Übernachtungstipps in der Wüste. Durch viele Jahre Erfahrung und zahlreiche Reisen wurden die Strecken kontinuierlich überprüft und aktualisiert. Die Wüste in Tunesien ist zwar geografisch überschaubar, bietet aber erstaunliche Vielfalt: von endlosen Sandflächen bis hin zu beeindruckenden Dünenfeldern mit weichem, fahrintensivem Sand. Besonders attraktiv ist, dass die nächste Zivilisation meist nie weit entfernt ist – so kannst du echtes Wüstenfeeling erleben, ohne hunderte Kilometer völlig abgeschieden unterwegs zu sein. Wir benutzten folgende Motorräder auf unseren Tunesienreisen. BMW R1150GS, Suzuki DR350, Suzuki DRZ400S, KTM400, Yamaha WR450F, Yamaha TT600R, Yamaha Tenere 700.
Tunesien – wo Wüste, Freiheit und Abenteuer beginnenTunesien ist ein Land, das sich langsam unter den Reifen entfaltet – erst asphaltiert, dann staubig, schließlich endlos weit. Wer hier unterwegs ist, verlässt nicht nur die Straße, sondern auch den Alltag. Zwischen goldenen Dünen, trockenen Salzseen und versteckten Oasen öffnet sich eine Landschaft, die wie geschaffen ist für Entdecker. Nur wenige Stunden von der Küste entfernt beginnt die Stille der Sahara. Hier gibt es keine Ablenkung – nur Spur, Sand und Horizont. Alte Pisten führen zu verlassenen Forts, durch steinige Plateaus und über weiche Dünenkämme, die jeden Kilometer zu einer kleinen Herausforderung machen. Tunesien ist ein herausforderndes Offroad-Revier, aber genau darin liegt sein Reiz: Es ist zugänglich und zugleich wild, berechenbar und trotzdem voller Überraschungen. Perfekt für Endurofahrer, Geländewagen-Reisende und alle, die das Gefühl suchen, wirklich unterwegs zu sein. |
| Info Bestellartikel (E-book) | |
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| GPS - Daten (bei E-Book dabei) für die einzelnen Navisysteme wie Garmin, Tomtom, BMW Navigator, oder GPX-Dateinen für eine Handy Navigationsapp sind bei dem E-Book dabei. |
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Befahren wurde die Strecke mit BMW 1150GS, TT600R, Suzuki DR400S und Suzuki DR350
Wichtige Info's zu den Symbolen hier klicken
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Routenbeschreibung |
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Befahren wurde die Strecke mit einer Yamaha TT600R und einer Suzuki DR350.
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Enduro-Tour von Douz zum Verlorenen See
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Routenbeschreibung |
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Pro Person sollten mindestens zwei Liter Wasser täglich sowie eine Notreserve eingeplant werden. Die Tour sollte niemals alleine gefahren werden. Werkzeug, Ersatzteile und möglichst ein zusätzliches GPS-Gerät gehören zur Grundausstattung. Für die Tour ab Douz sollten drei Tage eingeplant werden: Tag 1: Douz – Berg Tembain Die Route setzt die Anfahrt zum Berg Tembain voraus. Eine Übernachtung am Tembain ist empfehlenswert, da die Dünen am frühen Morgen deutlich leichter zu befahren sind. ![]() |
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| Wo: Tunesien, Douz Länge der Route: ca. 160 km (Hin- und Rückfahrt) Schwierigkeit: Pisten mit kleinen Dünen. Ab dem Berg Tembain folgen größere Dünenfelder mit anspruchsvollen Sandpassagen. Tankstelle: Nur in Douz vorhanden. |
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| Befahren wurde die Strecke mit einer Suzuki DR400S, Yamaha TT600R, Yamaha WR450 und Suzuki DR 350. Wichtige Infos zu den Symbolen hier klicken |
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Routenbeschreibung Teilweise kann neben der Piste durch Kamelgras gefahren werden, an einigen Stellen queren kleinere Dünen die Route. Bereits aus der Ferne sind die ersten Bergzüge sichtbar. Für diese Strecke, die am Rand des Sperrgebietes verläuft, wird keine Genehmigung benötigt, solange man nicht bis zum Kontrollposten bei Bir Aouine fährt. Kurz vor dem Lagerplatz müssen einige kleinere Dünenfelder durchquert werden. Wer über eine Genehmigung für das Sperrgebiet verfügt, kann die Rückfahrt über die Pipelinepiste antreten. Dabei passiert man den Kontrollposten Kamur, an dem Kraftstoff erhältlich ist. |
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Unser Camp wird etwa zwei Kilometer vor Bir Aouine aufgeschlagen. Die Strecke eignet sich besonders für erfahrene Sandfahrer. Mit entsprechender Endurobereifung können auch größere Enduromotorräder die Route bewältigen. |
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| Wo: Tunesien, Ksar Ghilane Länge der Route: ca. 160 km (Hin- und Rückfahrt) Schwierigkeit: Überwiegend Sandpisten mit kleineren Dünenpassagen. Gute Fahrtechnik im Sand ist von Vorteil. Tankstelle: Nur in Ksar Ghilane |
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| Befahren wurde die Strecke mit BMW 1150GS, Yamaha TT600R, KTM 400 EXC und Suzuki DR 350. Wichtige Infos zu den Symbolen: hier klicken. |
| Routenbeschreibung Man fährt entlang des Chott. Nach stärkeren Niederschlägen können sich kleine Seen bilden. Immer wieder tauchen kleinere Hügel und Dünen auf. Erst in der Nähe von El Faouar werden die Pisten sandiger und die Dünenanteile nehmen zu. |
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Weiter geht es über harte Sandpisten. Am Wegesrand befinden sich kleinere Dünen, die jedoch nicht überquert werden müssen. Die Strecke ist auch für Reiseenduros geeignet und verläuft über weite Abschnitte schnurgerade. |
| Beim Rückweg kreuzt man erneut die Teerstraße nach El Faouar. Falls es bereits spät wird, kann von hier direkt über die Straße nach Douz zurückgefahren werden. Tankstellen gibt es auf der Strecke nicht. | ![]() |
| Wo: Tunesien, Douz Länge der Route: Douz – Chott – Douz ca. 200 km Schwierigkeit: 70 km Teerstraße, anschließend überwiegend Sandpisten mit kleineren Dünenpassagen. Mit Sandreifen auch für schwere Reiseenduros bis etwa 260 kg geeignet. Tankstelle: Nur in Douz |
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Befahren wurde die Strecke mit Suzuki DR400S, Yamaha TT600R, KTM 400 EXC und Suzuki DR 350. Wichtige Infos zu den Symbolen: hier klicken |
RoutenbeschreibungVon Douz aus sieht man links eine breite Sandpiste, der man folgt. Nach etwa 25 km erreicht man das Café Sahara. Die Piste ist teilweise stark versandet und dadurch anspruchsvoll zu fahren. |
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Nach einiger Zeit beginnen kleinere Dünen die Piste zu kreuzen. Vor dem ehemaligen Café Bebane werden die Dünen dichter, inklusive einer größeren Passage. Nach der Überquerung folgt man den GPS-Punkten bis zu einem alten Fort. Von dort sind es nur noch wenige Kilometer durch die Dünen zur Oase Ksar Ghilane. Dort kann man in Hotels, Campingplätzen oder Berberzelten übernachten. Am Ende der Sackgasse befindet sich zudem ein kleiner natürlicher Tümpel zum Baden. |
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Ort: Tunesien, Douz – Ksar Ghilane Schwierigkeit: Tankstellen: Douz und Ksar Ghilane |
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Befahren wurde die Strecke mit BMW 1150GS, Suzuki DR400S, Yamaha TT600R, KTM 400 EXC, Yamaha WR450 und Suzuki DR 350. Wichtige Infos zu den Symbolen: hier klicken |
RoutenbeschreibungVon Ksar aus folgt man der Pipelinepiste Richtung Norden. Nach etwa 35 km erscheint das Café Bir Soltane, wo man rechts auf eine Schotterpiste abbiegt. |
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Die nächsten Kilometer wechseln zwischen Sand- und Schotterpisten. Nach einiger Zeit erscheinen erste Berge und die Landschaft verändert sich deutlich gegenüber der offenen Wüste. Die Strecke schlängelt sich durch bergiges Gelände, gelegentlich begegnet man Jeepgruppen auf organisierten Touren. |
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Nach einiger Zeit erreicht man Matmata. Ab hier beginnt eine Teerstraße. In Neu-Matmata besteht die Möglichkeit zu tanken. Die Strecke führt weiter durch die Bergwelt, bevor nach etwa 15 km wieder die Ebene beginnt. Von dort führt eine meist gerade Straße zurück nach Douz. |
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Ort: Tunesien, Ksar – Matmata – Douz Schwierigkeit: Tankstellen: Ksar, Matmata und Douz |
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Befahren wurde die Strecke mit Suzuki DR400S, Yamaha TT600R, KTM 400 EXC, Yamaha WR450 und Suzuki DR 350. Wichtige Infos zu den Symbolen: hier klicken |
RoutenbeschreibungDie Route beginnt in Douz und führt über eine Teerstraße in eine kleine Ortschaft. Dort zweigt man links auf eine sandige Piste ab, die durch stark befahrene Spuren von Jeeps und Motorrädern geprägt ist und dadurch anspruchsvoll zu fahren wird. |
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Am Café kann man eine Pause einlegen, Tee trinken und etwas essen. Danach führt die Route weiter über stark versandete Pisten bis zu einem Turm, an dem sich ebenfalls ein Café befindet. Anschließend erreicht man das Jebil-Tor, den Eingang zum Nationalpark. Da die Durchfahrt nicht immer möglich ist, verläuft die Strecke am Zaun entlang. Danach folgen kleine Dünenfelder und offene Sandpisten mit einzelnen größeren Dünen. ![]() |
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Etwa 15 Kilometer vor dem Tafelberg muss ein Dünenfeld durchquert werden. Die Dünen beginnen mit etwa einem Meter Höhe und werden zum Ende hin anspruchsvoller. Der Einstiegspunkt ist in den Koordinaten als einfachste Passage markiert. Am Ziel steht man vor dem Tafelberg Tembain. Ein kleiner Pfad führt auf das Plateau, von dem aus man eine beeindruckende Aussicht über das Dünenmeer genießen kann. Die Strecke wird meist als Tagestour gefahren. |
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Ort: Tunesien, Douz |
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Befahren wurde die Strecke mit Suzuki DR400S, Yamaha TT600R, KTM 400 EXC, Yamaha WR450 und Suzuki DR 350. Wichtige Infos zu den Symbolen: hier klicken |
RoutenbeschreibungDie Route führt von Douz über die Teerstraße ins etwa 40 km entfernte El Faouar. Nach der Durchfahrt folgt eine Piste mit mehreren Oasen und Brunnenstationen. Die Strecke verläuft durch wechselndes Gelände aus Sand, kleinen Dünen und Pistenabschnitten. |
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Nach der Oase folgt man konsequent der Piste, da die Wege teilweise schwer erkennbar sind. Die kleinen Brunnen liegen oft versteckt, daher ist GPS-Navigation wichtig. Am Ende der Strecke erreicht man eine abgelegene Oase mit Brunnen, nahe der Grenze zu Algerien. |
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Um besser im Sand fahren zu können, wird der Reifendruck reduziert. Dadurch verbessert sich die Traktion, jedoch steigt auch das Risiko eines Plattfußes. |
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Befahren wurde die Strecke mit BMW 1150GS, Suzuki DR400S, Yamaha TT600R, KTM 400 EXC, Yamaha WR450 und Suzuki DR 350. Wichtige Infos zu den Symbolen: hier klicken |
RoutenbeschreibungDie Strecke führt von Douz über die Teerstraße ins etwa 40 km entfernte El Faouar, wo die Sandrosenroute beginnt. Danach geht es durch einen Palmenhain, in dem Einheimische tagsüber arbeiten. |
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Die Sandpiste führt zwischen kleinen Dünen hindurch (ca. 1 Meter hoch). Für schwere Reiseenduros ist die Strecke fahrbar, erfordert jedoch Erfahrung im Sandfahren. |
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Die Route wird per GPS navigiert, da sich immer wieder Pisten verzweigen. Rechts der Strecke befindet sich ein kleiner See, an dem gelegentlich Flamingos zu sehen sind. Danach führt die Strecke über Dünenfelder zu einer kleinen Oase mit Brunnen, die auch von Kamelherden genutzt wird. |
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Wie entstehen Sandrosen in der Wüste? Sandrosen sind faszinierende natürliche Kristallformationen, die vor allem in trockenen Wüstenregionen entstehen. Sie bestehen meist aus Gips oder Baryt und erinnern in ihrer Form an die Blütenblätter einer Rose – daher ihr Name. Die Entstehung beginnt, wenn salzhaltiges Wasser im Sand versickert. In heißen Wüsten verdunstet dieses Wasser sehr schnell wieder. Dabei bleiben gelöste Mineralien zurück, die sich um Sandkörner herum anlagern und langsam kristallisieren. Im Laufe der Zeit wachsen diese Kristalle schichtweise weiter und bilden die charakteristische, blütenartige Struktur. Wind und Sand tragen zusätzlich dazu bei, dass die typischen „Blätter“ der Sandrose geformt und freigelegt werden. So entstehen über viele Jahre hinweg einzigartige Naturgebilde, die jede Sandrose zu einem Unikat machen. |
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Nach einer Pause geht es weiter in Richtung Sandrosen. Der Weg erfordert erneut GPS-Navigation, um den richtigen Durchgang durch die Dünen zu finden. |
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Nach einer weiteren kleinen Dünenpassage erreicht man das Ziel „Sandrosen“. Die charakteristischen Steinrosen liegen verstreut in einem Dünenkessel. Der Ort eignet sich auch sehr gut für eine Übernachtung in der Wüste. |
| Ort: Tunesien, Douz Länge der Route: ca. 160 km (Hin- und Rückweg) Schwierigkeit: Teerstraße und Sandpisten mit Dünen Tankstelle: nur in Douz |
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Es gibt hier einen beeindruckenden Sandrosenplatz, der sich gut als Tagesausflug von Douz aus erreichen lässt. |
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