Librillo Tour – Mandelblüte, Schluchten und blauer See
171 Kilometer | Tagestour | Berge, Schluchten & Stausee
Diese Tour gehört zu unseren Strecken, die zu einer bestimmten Jahreszeit noch einmal einen ganz besonderen Reiz entwickeln. Unser Lieblingsmonat ist der Februar. Dann stehen die Mandelbäume in voller Blüte und verwandeln ganze Landschaften in ein weiß-rosa Blütenmeer.
Auf rund 171 Kilometern erleben wir eine abwechslungsreiche Mischung aus weiten Landschaften, kurvenreichen Motorradstraßen, bizarren Schluchten, beeindruckenden Aussichtspunkten, einem tiefblauen Stausee und einer historischen Burgruine.
Die Tour ist damit nicht nur eine schöne Motorradstrecke, sondern verbindet Fahrspaß und Landschaftserlebnis auf besondere Weise.
Start in Richtung Hinterland
Wir starten gegen 11 Uhr und verlassen zunächst den Ausgangsort in Richtung Hinterland.
Wer vor der Abfahrt noch tanken möchte, sollte diese Gelegenheit nutzen. Danach wird die Landschaft schnell ruhiger. Die Straße führt zunächst durch eine weitläufige Landschaft und bietet bereits einige schöne Kurven.
Je weiter wir uns von den Ortschaften entfernen, desto stärker verändert sich das Landschaftsbild. Die Vegetation wird spärlicher, Felder und trockene Hänge bestimmen zunehmend die Umgebung.
Auf den ersten Anhöhen lohnt sich immer wieder ein Blick zurück. Von oben öffnen sich überraschend weite Ausblicke über die Täler und die umliegenden Berge.
Schon hier bekommen wir einen Vorgeschmack darauf, wie abwechslungsreich diese Tour noch werden wird.
Aussichtspunkt mit Blick auf die historische Burg
Wer diesen Aussichtspunkt nicht bereits von einer anderen unserer Touren kennt, sollte den kurzen Abstecher einplanen.
Der eigentliche Aussichtspunkt liegt etwas abseits der Hauptstrecke und ist nicht besonders auffällig ausgeschildert. Dafür lohnt sich die kurze Suche.
Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf eine historische Burganlage, die hoch über der Landschaft thront. Unter uns liegt das Tal, während sich dahinter die karge Berglandschaft der Region ausbreitet.
Für uns ist das ein idealer erster Zwischenstopp.
Nicht nur wegen des Ausblicks, sondern auch weil wir hier bereits erkennen können, wie stark sich die Landschaft im Verlauf der Tour noch verändern wird.
Jetzt beginnt die eigentliche Motorradstrecke
Nach dem Aussichtspunkt geht es weiter ins Hinterland.
Ab hier wird die Strecke zunehmend interessanter. Die Straßen werden schmaler, der Verkehr nimmt ab und die ersten richtig schönen Kurven warten auf uns.
Wir schlängeln uns durch kleine Schluchten, überqueren Hügel und fahren immer wieder an weitläufigen Plantagen vorbei.
Gerade diese Kombination macht den Reiz der Strecke aus:
wenig Verkehr, kleine Straßen, abwechslungsreiche Landschaft und immer wieder neue Kurven.
Und wer im Februar unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein.
Rund um diese Region befinden sich zahlreiche Mandelplantagen. Wenn die Bäume gleichzeitig blühen, verändert sich die gesamte Landschaft. Zwischen den kargen Bergen tauchen plötzlich große Flächen mit weißen und rosafarbenen Blüten auf.
Das macht aus einer ohnehin schönen Motorradstrecke ein echtes Landschaftserlebnis.
Schluchtblick – ein kleiner Stopp mit großer Wirkung
Nach der Fahrt durch die Mandelplantagen verändert sich das Landschaftsbild erneut.
Die Hügel werden markanter und die Straße führt in einen kurvenreichen Abschnitt bergab. An einer unauffälligen Stelle können wir das Motorrad abstellen und wenige Meter zu Fuß bis zu einem Aussichtspunkt gehen.
Dann öffnet sich vor uns ein beeindruckendes Schluchtpanorama.
Gerade weil der Aussichtspunkt von der Straße aus kaum auffällt, ist die Überraschung umso größer.
Wir bleiben hier meist nicht lange – trotzdem gehört dieser kurze Stopp für uns unbedingt zur Tour.
Das große Highlight: der blaue See
Anschließend geht es weiter durch die abwechslungsreiche Landschaft bis zu unserem nächsten Ziel.
Hier wartet für uns das absolute Highlight der Tour: der Embalse de Algeciras.
Der Aussichtspunkt über dem Stausee ist einer dieser Plätze, an denen wir automatisch etwas länger stehen bleiben.
Vor uns liegt das Wasser des Stausees, während sich dahinter eine ungewöhnlich zerklüftete Landschaft ausbreitet.
Besonders beeindruckend ist der Kontrast zwischen den beiden Landschaften.
Auf der einen Seite sehen wir das trockene, helle und stark erodierte Gelände mit seinen fast mondähnlichen Formen. Auf der anderen Seite liegt das tiefblaue Wasser des Stausees.
Gerade diese Kombination macht den Aussichtspunkt so besonders.
Trockene Felsen, bizarre Schluchten und blauer See – ein Panorama, das man in dieser Landschaft nicht unbedingt erwartet.
Für uns ist dieser Blick einer der schönsten Momente der gesamten Tour.
Der Aussichtspunkt liegt an einer Stichstraße. Wir fahren deshalb anschließend denselben Weg wieder zurück. Das ist allerdings kein wirklicher Nachteil – für diesen Ausblick nehmen wir den kurzen Umweg gerne in Kauf.
Kurven am Fuß der Berge
Nach dem Stopp am Stausee geht es wieder hinunter und weiter durch die Landschaft.
Nach einer weiteren Verbindungsstrecke wartet der nächste kurvenreiche Abschnitt auf uns.
Die Straße führt am Fuß einer beeindruckenden Berglandschaft entlang. Kurve folgt auf Kurve, der Verkehr bleibt überschaubar und die Umgebung wirkt angenehm ruhig.
Hier kommt wieder der eigentliche Motorradfahrer in uns zum Vorschein.
Keine großen Straßen, keine langen Geraden – stattdessen eine abwechslungsreiche Strecke durch die Berge.
Wir folgen der Straße weiter ins Hinterland und nähern uns unserem letzten großen Highlight.
Historische Burgruine mitten in der Landschaft
Abseits der größeren Ortschaften taucht schließlich die Ruine des Castillo de Alcalá auf.
Hoch oben auf einem Felshügel thront die historische Anlage über der Landschaft.
Die Ursprünge der Burg reichen bis in die islamische Epoche zurück. Von der ehemaligen Festung sind unter anderem Teile der mächtigen Mauern, Türme, das historische Eingangstor und mehrere Zisternen erhalten geblieben.
Schon aus der Entfernung ist die Lage beeindruckend.
Noch schöner wird es, wenn wir uns die Zeit nehmen, die Anlage zu Fuß zu erkunden.
Der Aufstieg ist durchaus anspruchsvoll. Deshalb sollten wir für diesen Stopp etwas Zeit einplanen und auf geeignetes Schuhwerk achten.
Das Motorrad bleibt unten – die letzten Meter zur Burg legen wir zu Fuß zurück.
Oben angekommen, werden wir mit einem weitreichenden Blick über das Tal und die umliegenden Berge belohnt.
Die Kombination aus Ruine, Berglandschaft und der abgeschiedenen Lage macht diesen Ort zu einem würdigen Abschluss der Erlebnisstrecke.
Zurück zum Ausgangspunkt
Nach dem Burgbesuch machen wir uns auf den Rückweg.
Wir verlassen das Hinterland und fahren über die bereits bekannten größeren Straßen wieder Richtung Ausgangspunkt.
Nach den vielen kleinen Straßen, Kurven und Aussichtspunkten ist der Rückweg deutlich entspannter. Jetzt bleibt Zeit, die Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen.
Wer die Tour im Februar fährt, wird sich vermutlich besonders an die blühenden Mandelplantagen erinnern.
Aber auch die kargen Berglandschaften, die Schluchten, der blaue Stausee und die historische Burgruine machen diese Tour zu einer abwechslungsreichen Tagestour.
Fazit
Die Librillo Tour ist eine ideale Mischung aus Motorradfahren und Landschaftserlebnis.
Auf rund 171 Kilometern wechseln sich kurvenreiche Nebenstraßen mit weiten Landschaften, Schluchten und beeindruckenden Aussichtspunkten ab.
Das besondere Extra ist die Mandelblüte im Februar. Dann verwandeln die blühenden Mandelbäume die ansonsten eher karge Landschaft in ein außergewöhnliches Farbenspiel.
Zu den weiteren Höhepunkten gehören der Blick auf die historische Burg, das Schluchtpanorama, der spektakuläre Embalse de Algeciras und die abgelegene Burgruine.
Unser Tipp: Wenn möglich, diese Tour im Februar fahren. Dann erlebt ihr die Strecke in einer besonders eindrucksvollen Jahreszeit. Und ausreichend Zeit für die Aussichtspunkte einplanen – bei dieser Tour lohnt es sich, nicht nur Kilometer zu sammeln.
| Info Bestellartikel (Papierbuch) | |
|
|
17 Strecken Trentino / Venetien
|
|
|
GPS-Daten CD Als Option gibt es eine CD mit den GPS- Routen und den wichtigsten Punkten wie Unterkünfte (Camping), je nach Region sind auch Tankstellen und Sehenswürdigkeiten als POI's drauf (Details hier klicken) |
|
|
USB-Stick (4 GB) Der Dateninhalt des USB-Sticks ist der gleiche wie auf der Daten-CD jedoch kann der USB Stick später wieder verwendet werden. (weitere Info hier klicken) |
|
|
Micro-SD Karte (2GB) nur Garmingeräte Die Karte ist nur für Mapfähige Garmingeräte, dort sind alle GPS Daten vorinstalliert, auch sind die Overlayrouten auf der SD Karte vorinstalliert. Die Karte muß nur ins Garmingerät eingestekt werden. Nähere Info's : hier klicken |
![]() |
GPS Daten als ZIP File vom Internet laden Als Option zu dem Buch dazu gibt es die Möglichkeit die GPS Daten nach dem Kauf vom Internet zu laden. Das Buch kommt per Post, die GPS Daten kann man vom Internet laden. Detaillierte Informationen hier klicken. |
![]() |
MDMOT Touren - APP Neu!! Als Option gibt es eine Touren - App für Android oder IOS (Mac) Systeme. Diese App kann offline zum abfahren der MDMOT Touren benutzt werden. (weitere Info hier klicken) Kann im Onlineshop mitbestellt werden. |
| Info Bestellartikel (E-Book) | |
|
17 Offroadstrecken Trentino/Venetien (E-Book)
Dieses Buch gibt es auch in elektronischer Form als E-Book (PDF-Datei) für das Handy oder Tablet oder PC/Laptop.
|







Albanien
Cevennen
Friaul
Georgien
Griechenland
Island
Kroatien
Markem/Umbrien
Marokko
Montenegro
Norwegen
Österreich
Portugal
Pyrenäen
Rumaenien
Schweiz
Seealpen
Sizilien
Spanien
Slowenien
Schweden
Tunesien
