Name: MM1 Salinas-Tour
Länge: 84km
Dauer: 3 Std
Höhe: 0 m
Landschaft: 3 von 5 Sterne
Fazit: Ein entspannter Start in unser Marokko-Abenteuer. Nach der Fährüberfahrt sammeln wir die ersten Eindrücke, gewöhnen uns an Verkehr und Umgebung und freuen uns darauf, in den nächsten Tagen noch tiefer in dieses faszinierende Land einzutauchen.
Tag 1: Endlich angekommen – unsere Motorradreise durch Marokko beginnt
Gegen 15 Uhr ist es endlich so weit: Wir stehen tatsächlich auf marokkanischem Boden. Mit unseren Motorrädern verlassen wir den Fährhafen und rollen hinaus auf die Straße. Nach der langen Überfahrt fühlt sich dieser Moment ein bisschen unwirklich an.
Jetzt beginnt sie also wirklich – unsere Motorradreise durch Marokko.
Die ersten Kilometer in Marokko
Für die erste Etappe haben wir uns bewusst eine eher entspannte Strecke ausgesucht. Wer gerne mit Google Maps navigiert, kann sich ganz unkompliziert über den QR-Code der gebuchten Unterkunft zum Ziel führen lassen. Eine funktionierende Internetverbindung sollte natürlich vorhanden sein.
Die ersten Kilometer sind angenehm zu fahren. Ein großer Teil der Strecke führt über eine gut ausgebaute, mautpflichtige Autobahn. Das Prinzip kennen wir bereits aus anderen europäischen Ländern: An den entsprechenden Mautstellen wird die Gebühr bezahlt.
Da sich die Mautgebühren ändern können, empfehlen wir, die aktuellen Preise vor der Reise noch einmal zu prüfen.
Nach der langen Fährfahrt und den Einreiseformalitäten empfinden wir die Autobahn für den ersten Tag sogar als angenehm. Wir müssen uns noch nicht sofort in den hektischen Verkehr kleinerer Städte stürzen und können erst einmal in Ruhe ankommen.
Die ersten Eindrücke von Marokko
Trotz unserer bisherigen Erfahrungen mit Marokko ist die erste Fahrt immer wieder etwas Besonderes. Die Landschaft im Norden überrascht uns mit viel Grün. Gleichzeitig begegnen uns am Straßenrand die ersten kleinen Ortschaften, Menschen sind unterwegs und der Verkehr wirkt auf uns zunächst ungewohnt.
Vieles ist anders als bei uns in Europa.
Also heißt es erst einmal: fahren, schauen und die ersten Eindrücke auf sich wirken lassen.
Denn genau dafür sind wir schließlich hier. Wir möchten Marokko nicht einfach nur durchqueren, sondern das Land erleben – mit allen seinen unterschiedlichen Eindrücken, Geräuschen und Begegnungen.
Wer früher von der Fähre kommt, hat noch Zeit für einen Abstecher
Wer eine sehr frühe Fähre erwischt und noch etwas Zeit zur Verfügung hat, kann die erste Etappe natürlich verlängern und einen Abstecher in eine der größeren Städte im Norden einplanen.
Dort warten historische Altstädte, lebendige Märkte, Häfen und zahlreiche Aussichtspunkte. Gerade nach einer langen Fährüberfahrt kann es spannend sein, sich bereits am ersten Tag etwas Zeit für die Umgebung zu nehmen.
Wir entscheiden uns diesmal dagegen und fahren direkt zu unserer ersten Übernachtung.
Ankunft am ersten Etappenziel
Nach einigen weiteren Kilometern erreichen wir schließlich unser Ziel. Jetzt wird es noch einmal richtig spannend.
Wir fahren durch die Stadt und bekommen die ersten intensiveren Eindrücke vom marokkanischen Alltag. Es herrscht geschäftiges Treiben, kleine Geschäfte reihen sich aneinander und überall sind Menschen unterwegs.
Nach der relativ ruhigen Fahrt über die Autobahn ist das für uns fast schon ein kleiner Kulturschock.
Aber genau das macht den Reiz einer Motorradreise durch Marokko aus.
Man merkt schnell, dass hier vieles anders funktioniert als bei uns. Der Verkehr, das Leben auf der Straße, die Geräuschkulisse und die vielen kleinen Eindrücke ergeben ein völlig anderes Bild, als wir es aus Europa gewohnt sind.
Unser erstes Hotel in Marokko
Am frühen Abend erreichen wir schließlich unsere Unterkunft. Besonders angenehm ist für uns, dass wir die Motorräder sicher in einer hoteleigenen Tiefgarage abstellen können.
Nach dem ersten Fahrtag ist das genau das, was wir brauchen:
Motorräder abstellen, Gepäck aufs Zimmer bringen und endlich die Motorradkleidung ausziehen.
Jetzt heißt es erst einmal: ankommen.
Wir lassen den Tag bei einem gemütlichen Abendessen im Hotelrestaurant ausklingen. Nach den ersten Kilometern auf marokkanischen Straßen tut es gut, einfach zusammenzusitzen und den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen.
Bei einem Bier oder einem Glas Wein sprechen wir über die ersten Eindrücke, die Fahrt und das, was in den kommenden Tagen noch vor uns liegt.
Und langsam wird uns bewusst:
Wir sind angekommen.
Nicht nur in Marokko, sondern mitten in unserem nächsten Motorradabenteuer.
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